Die zehn besten Sehenswürdigkeiten in Berlin

Wenn Sie eine Reise nach Berlin planen, finden Sie in unserem Reisetipp die zehn besten Sehenswürdigkeiten, die Sie während Ihres Aufenthalts in der Hauptstadt Deutschlands besuchen sollten. Entdecken Siewunderschönen Parks, besuchen Sie historische Sehenswürdigkeiten, oder bummeln Sie durch zahlreiche Märkte und Museen.

Brandenburger Tor in Berlin

Eines der Wahrzeichen Berlins ist das Brandenburger Tor. Im Laufe der deutschen Geschichte hat das Brandenburger Tor viele verschiedene Rollen gespielt. Es reflektiert die turbulente Vergangenheit des Landes und seine friedliche Entwicklung, besonders nach der Wende, wie kein anderes Wahrzeichen in Deutschland.

Während des Kalten Krieges stand das Brandenburger Tor zwischen Ost- und Westberlin und war das traurige Symbol für die Teilung der Stadt und Deutschlands. Als 1989 die Mauer fiel und Deutschland wiedervereinigt wurde, wurde das Brandenburger Tor zum Symbol für das wiedervereinte Deutschland.

Reichstag in Berlin

Der Reichstag in Berlin ist der traditionelle Sitz des Deutschen Bundestages. Ein Brand hier im Jahr 1933 ermöglichte es Hitler, die Notfallgesetzte durchzuboxen, die dann zu seiner Diktatur führten. Hier brach auch sein Reich zusammen, als die Russen am 2. Mai 1945 eine Flagge über der zerstörten Kuppel hissten.

Als das historische Gebäude in den 90-er Jahren umgebaut wurde, wurde es mit einem modernen Glas ausgestattet. Besucher können mit einem Aufzug auf das Dach des Gebäudes fahren und durch die Kuppel blicken, um die dort geführten Debatten der Politiker live zu verfolgen. Es bietet auch einen atemberaubenden Blick auf die Berliner Skyline.

Die beste Zeit, um den Reichstag zu besuchen, ist am späten Nachmittag oder am Abend: Zu diesen Zeiten muss man nicht lange anstehen und die Aussicht von der Glaskuppel bei Sonnenuntergang ist spektakulär. Es ist erforderlich, daß Sie Ihren kostenlosen Besuch im Voraus buchen. Dies kann jedoch problemlos online erfolgen.

Der Berliner Reichstag ist auch das einzige Parlamentsgebäude der Welt, in dem sich das bekannte Restaurant Käfer befindet. Dieses elegante Lokal und sein Dachgarten befinden sich oben auf dem Reichstag und bieten Frühstück, Mittag- und Abendessen zu vernünftigen Preisen – atemberaubende Ausblicke inklusive.

Museumsinsel Berlin

Berlins Museumsinsel beherbergt fünf erstklassige Museen, die von der berühmten Büste der ägyptischen Königin Nofretete bis zu europäischen Gemälden aus dem 19. Jahrhundert alles abdecken. Dieses einzigartige Ensemble aus Museen und traditionellen Gebäuden auf der kleinen Insel in der Spree gehört sogar zum UNESCO-Weltkulturerbe.

Verpassen Sie nicht das Pergamonmuseum, in dem sich die Sammlung klassischer Antiquitäten, das Museum des alten Nahen Ostens und das Museum für Islamische Kunst befinden. Die Höhepunkte des Pergamonmuseums sind die originalgroßen Rekonstruktionen archäologischer Gebäude: Pergamonaltar (bis 2023 jedoch wegen Renovierungsarbeiten geschlossen), Markttor von Milet und Ischtartor. Diese außergewöhnlichen Artefakte machen es zu einem der meistbesuchten Museen in Deutschland.

Denkmal für die ermordeten Juden Europas

Das Denkmal für die ermordeten Juden Europas ist eines der beeindruckendsten und bewegendsten Denkmäler Deutschlands für den Holocaust. Der Architekt Peter Eisenmann entwarf diesen riesigen Skulpturenpark, der auf einem 4,7 Hektar großen Gelände zwischen Potsdamer Platz, Tiergarten und Brandenburger Tor angelegt ist. Herzstück der Gedenkstätte ist das „Stelenfeld“ mit mehr als 2.500 geometrisch angeordneten Betonsäulen.

Sie können das uneben abfallende Feld von allen vier Seiten betreten durch die beeindruckenden Säulen wandern, die alle leicht unterschiedlich groß sind und ein desorientiertes, wellenartiges Gefühl hervorrufen, das Sie nur spüren können, wenn Sie sich durch diesen grauen Wald aus Beton bewegen. Das kostenlose unterirdische Museum enthält die Namen aller bekannten jüdischen Holocaust-Opfer.

Berlins East Side Gallery

Berlins East Side Gallery ist der längste verbliebene Abschnitt der Berliner Mauer. Nach dem Mauerfall 1989 kamen Hunderte von Künstlern aus aller Welt, darunter Keith Haring, nach Berlin, um die graue Wand in ein Kunstwerk zu verwandeln. Sie bedeckten mit mehr als 100 Gemälden die bis dahin unberührte Ostseite der ehemaligen Grenze und machten die zur größten Freiluftgalerie der Welt.